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Im Namen des Bankgeheimnis

Welche Bedeutung die Entwicklung im Iran für die Schweiz vor vier Jahrzehnten hatte, macht ein Dokument aus der Dodis-Datenbank über die Diplomatischen Dokumente der Schweiz deutlich. 

 

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Im Namen des Bankgeheimnis: Warum die Schweiz 1979 das Vermögen des iranischen Schah nicht einfror
Die islamische Revolution im Iran hat vor 40 Jahren die Debatte über Fluchtgelder angeheizt. Der Bundesrat schützte das Schah-Vermögen – es sollte der letzte Fall dieser Art bleiben.
 
Balz Bruppacher, 
 
Welche Bedeutung die Entwicklung im Iran für die Schweiz vor vier Jahrzehnten hatte, macht ein Dokument aus der Dodis-Datenbank über die Diplomatischen Dokumente der Schweiz deutlich. An Silvester 1978 um 10.30 Uhr kabelte der Schweizer Botschafter in Teheran, Erik-Roger Lang, ein geheimes Telegramm an die Zentrale in Bern mit dem Hinweis: «Kopie nach Kenntnisnahme vertraulich vernichten». Sein deutscher Kollege habe ihn am Vorabend unter strengster Geheimhaltung darüber informiert, dass sich heute vor 17.00 Uhr etwas Schwerwiegendes ereignen werde. Es könne sich nur um die Abreise von Schah Reza Pahlavi handeln.
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