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Menschenrechtlerin erhält bestialische Strafe in Iran

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Die iranische Menschenrechtsanwältin und Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh ist zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. 

 

33 Jahre Haft, 148 Peitschenhiebe

Menschenrechtlerin erhält bestialische Strafe in Iran – wehrt sich mit Hungerstreik

Die iranische Menschenrechtsanwältin und Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh ist zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Das berichtet „Amnesty International“ und beruft sich dabei auf ihren Ehemann Reza Khandan, der ebenfalls Menschenrechtsaktivist ist. Weil Sotoudeh das Urteil nicht anerkennt, hat sie nun einen Hungerstreik begonnen.

Bereits im September war sie in einem anderen Fall zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden – insgesamt beträgt ihre Haftstrafe nun also 38 Jahre.

Sotoudeh kämpft gegen die Verschleierung der Frau und hat sich stets gegen die Todesstrafe ausgesprochen. "Nasrin Sotoudeh muss sofort und bedingungslos freigelassen und diese skandalöse Verurteilung muss unverzüglich aufgehoben werden", sagte Philip Luther, Direkor des Nahost- und Nordafrika-Programms bei „Amnesty International“.

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